Der Erlenbach

Das folgende Gedicht hat A. Giessen 1951  als Walzer für 4stimmigen gemischten Chor mit Klavierbegleitung vertont. Das Werk ist dem Thüler Gesangverein „Sangeslust“ gewidmet.

Der Erlenbach.
Gedicht von G. Stupeler.

In Thüle fließt der Erlenbach,
vor dem Dorf er seine Quelle hat,
vornehm leis, murmelnd schnell und behend.
Das Wasser wie Kristall ein Gottesgeschenk.
Er fließt so leis, er fließt so sacht,
an seinen Ufern halten schlanke Erlen wacht.

Mitten durchs Dorf hällt seinen Lauf,
Füllt Gräfte und Mühlenteich ohne Kauf.
Rein gewaschen läuft nach Boke er dann.
Wer nimmt nicht gerne so'n sauberes Bächlein an.
Er fließt so leis, er fließt so sacht,
an seinen Ufern halten schlanke Erlen wacht.

Wir danken dem Schöpfer für das köstliche Nass,
das weiche Wasser füllt manches Fass,
zum Kochen, zum Trinken ein wahrer Genuss.
Die Sonn' sich drin spiegelt nach Herzenslust.
Er fließt so leis, er fließt so sacht,
an seinen Ufern halten schlanke Erlen wacht.

Hätten wir in Thüle den Erlenbach nicht,
fehlte uns ein Stück Heimatromantik.
Tauscht nicht für den größten Fluss der Welt,
unser Bächlein so klar und silberhell.
Er fließt so leis, er fließt so sacht,
an seinen Ufern halten schlanke Erlen wacht.

Wenn schon nass, dann mit Spaß!

Auf Regen folgt meist Sonnenschein. Das im Umkehrschluss auf Sonnenschein auch Regen folgen kann, hat die Jugendgruppe des Spielmannszug Thüle am eigenen Leib erfahren. Die Sonne strahlte am Samstagvormittag noch verheißungsvoll und versteckte sich dann mehr und mehr hinter grauen Regenwolken.

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