Die Kleinen groß machen

Die Steyler Missionsschwestern in Papua-Neuguinea unterstützen den Aufbau von Kindergärten – Dank Ihrer Hilfe


Das englische Wort für Kindergarten, nursery, bedeutet gleichzeitig auch “Gewächshaus”. Und das ist es auch: ein Ort, an dem Kinder kreativ, sozial und intellektuell wachsen. Kindergärten sind in Papua-Neuguinea noch eine Seltenheit. Traditionell wurden und werden Kinder in der Dorfgemeinschaft groß und lernen dort alles, was sie zum Leben in ihrer Gesellschaft brauchen. Aber die Gesellschaft Papua-Neuguineas ändert sich in rasantem Tempo. Das Dorf ist nicht mehr in der Lage, den Kindern alles das beizubringen, was man in einer sich industrialisiertend und modernisierenden Welt wissen muss. Auch ziehen viele Menschen in die Stadt; ein oder beide Elternteile gehen einer Erwerbsarbeit nach. Und so sind Kindergärten eine Chance, den Kindern den bestmöglichen Start ins  eben zu geben – ein Haus zum Wachsen.
In Zusammenarbeit mit einer anderen Ordensgemeinschaft unterstützen die Steyler Missionsschwestern den Aufbau von Kindergärten. Das geht so: Wenn ein Dorf sich für die Einrichtung eines Kindergartens entscheidet, hilft die Sozialarbeiterin und Ordensschwester Joseena (aus Indien) einen Aktionsplan zu erstellen. Die Aufgabe der Väter ist es, ein Haus für die Kinder zu bauen. Das geschieht meistens mit Materialien aus dem Wald. Die Mütter verkaufen ihre heimischen Produkte auf dem Markt, um den Kindergärterinnen ein kleines monatliches Gehalt zu zahlen (das einem Wert von etwa 40 Euro entspricht). In Papua-Neuguinea gibt es keine Ausbildungseinrichtungen für Kindergärtnerinnen, und so organisieren die Steyler Missionsschwestern Ausbildungskurse und jährliche Fortbildungen für die Kindergärterinnen und Kindergärtner. Auch stellen wir die Materialien zur Verfügung: Schautafeln, Lernspiele, Bilderbücher. Und das geschieht mir Ihrer finanziellen Hilfe, für die wir Ihnen im Namen der Kinder und ihrer Eltern herzlich danken!


Sr. Mary Anthida Kückmann

IKEK-Dorfwerkstatt

Die Stadt Salzkotten erstellt zurzeit ein Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept (kurz: IKEK).

Am Montag, 15. Mai 2017 um 18:30 Uhr findet im Bürgerhaus Thüle eine Dorfwerkstatt für die Ortsteile Scharmede und Thüle statt.

Dazu sind alle Dorfbewohner und Vereinsvertreter, die Ideen für die Zukunft von Thüle haben, herzlich eingeladen.

Weitere Informationen zum IKEK gibt es hier.

Aktion "Saubere Landschaft"

Am Samstag, 25.03.2017 machten sich 20 Schulkinder aus Thüle bei herrlichem Frühlingswetter gemeinsam mit einigen Messdienern und Vertretern der Feuerwehr, dem Musikverein, der Kameradschaft ehemaliger Soldaten und dem Heimatverein um 9 Uhr auf den Weg, um den Außenbereich der Gemarkung Thüle von Müll zu befreien.

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Erfolgreiche Tombola im Thüler Hüttendorf

v.l. Lena Strunz, Sarah Schwerter, Bernd Rübbelke, Christina Küsterarent, Lena Sprenger

 

Der Heimatverein Thüle war dieses Jahr für die Tombola im Thüler Hüttendorf „Zimt und Sterne“, welches am 4. Advent an der Schloßterrasse stattfand, verantwortlich. Lena Strunz, Sarah Schwerter und Christina Küsterarent haben Sach- und Geldspenden von verschiedenen Unternehmen in der Region gesammelt.

Insgesamt wurden 3.300 € mit der Tombola und aus diversen Geldspenden erwirtschaftet, die nun komplett an Schwester Hedwig, die sich in Papua Neuguinea gemeinsam mit ihrem Orden für die (Waisen-) Kinder vor Ort einsetzt, überwiesen werden können. Lena Strunz war selbst schon vor Ort und hat erfahren, dass das Geld dort dringend benötigt wird um die Zukunft der Kinder dort zu sichern.